Sprache als verbindendes Hindernis

Der schmalen Roman „Reibungsverluste“ von Mascha Dabić, der eher unspektakulär einen Tag im Leben einer Übersetzerin erzählt, hat mich nach dem ersten Lesen so beschäftigt, dass ich ihn ein zweites Mal gelesen habe. Und das kommt selten vor. Nora ist Übersetzerin und Dolmetscherin aus dem Russischen. Wir Leserinnen dürfen sie einen Tag lang begleiten. Der…

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Auswanderung in Schwarz-Weiss

Jetzt ist wieder ein guter Zeitpunkt, sich zu erinnern, wie das damals war, als Burgenländer zu Wirtschaftsflüchtlingen wurden. Im Themenschwerpunkt burgenländische Literatur stelle ich heute den Roman „Chikago“ von Theodora Bauer vor. Wie schon in „Teta Jelka überfährt ein Hendl Huhn“ von Michaela Frühstück geht es um burgenländische Auswanderer nach Amerika. Im Unterschied zu dieser…

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„Und was hat das mit mir zu tun?“

Eine Aufarbeitung einer Familiengeschichte, in der das Massaker von Rechnitz eine große Rolle spielt Ich kann mich nicht erinneren, ob ich von Rechnitz im Geschichtsunterricht gehört habe. Ich weiß aber, dass mir zu dieser unfassbaren Geschichte niemand ausreichend Antworten geben konnte. Wie konnte es zu einem Massaker an Juden in Rechnitz kommen? Und warum geschah…

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Flüchten

Zwei Bücher zum Thema Flucht Ein Aspekt des Lesens ist es, kurzzeitig aus dem eignen Leben entkommen zu können, sich nicht mit der eigenen Realität, dem Alltag beschäftigen zu müssen. Manchmal braucht man nur Unterhaltung, das gebe ich zu. Aber dann gibt es auch andere Bücher, Bücher die den Versuch einer Erklärung unternehmen. Sie ziehen…

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Zum Weinen

T.C. Boyles Roman „América“ könnte es zum modernen Klassiker schaffen. Die Aktion Eine Stadt. Ein Buch hatte es zumindest schon 2013 als Gratisbuch für Wienerinnen und Wiener ausgewählt. Ich habe schon viele Bücher von T.C. Boyle gelesen. Die meisten mochte ich. Aber nie so sehr, dass er ein Lieblingsautor geworden wäre. Ich greife zu seinen…

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