Der Rückhalt junger Frauen

Auch wenn die Themen der Autorin Petra Puik nicht burgenlandspezifisch sind, nehme ich sie gerne in die Serie über burgenländische Literatur auf. Petra Piuk wuchs in Güssing auf und lebt heute in Wien. Sie absolvierte (wie ich) die Leondinger Akademie für Literatur und arbeitet als Fernsehredakteurin. Diese Arbeit dürfte sie auch zu ihrem ersten Roman…

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Mutterleseglück – Die Zusammenfassung

Vor einigen Jahren schon habe ich einen mehrteilige Serie mit dem Titel „Mutterleseglück“ gemacht. In dieser Blogreihe stelle ich Literatur vor, die zu einer Schwangerschaft, einem Wochenbett und zu einer jungen Mutter passt. Denn man ist ja sensibler. Dabei geht es nicht um Sachbücher und Ratgeber sondern, Romane, die eine Mutter intessieren könnten. Hier findest du…

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Obamas Ausstrahlung – Teil 2

Im zweiten Teil des Dreiteilers über Barack Obamas Präsidentschaft stelle ich einen Roman vor. Teil 2: Americanah Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie verfasste den Roman „Amerianah“ ebenfalls zur Amtszeit von Präsident Obama. Die Autorin ist in Nigeria aufgewachsen und dann nach Amerika ausgewandert. Das Setting im Roman ist ähnlich gelagert. Die Hauptfigur Ifemelu wächst in…

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Obamas Ausstrahlung – Teil 1

Vor kurzem habe ich drei Bücher gelesen, die zwei gemeinsame Nenner haben: alle drei Bücher haben die Präsidentschaft von Barack Obamas zum Thema und ihre Autoren haben dunkle Hautfarbe. Ich verpacke die drei Werke, die unterschiedlichen Genres angehören, in einen Blogbeitrags-Dreiteiler. Heute, am Montag, starte ich mit Michelle Obamas Autobiographie. Michelle Obama erklärt in „Becoming…

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Wenn die Stimme untersagt wird

Beim Schreiben der ersten Fassung dieses Beitrags sitze ich in einem Café. Im Café gibt es heute einen Liveauftritt einer Band. Drei Musiker spielen ihre Instrumente und eine junge Frau singt. Frauen und Funktion Lebte die junge Frau in der Welt des Romans „Vox“ von Christina Dalcher, wäre nach dem ersten Lied ihre 100 Wörter…

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Jennifer Egan „Manhattan Beach“

Während des zweiten Weltkriegs arbeiteten mangels männlicher Arbeitskräfte viele Frauen in Männerberufen. Anna ist in der Marinewerft Manhattans zur Qualitätskontrolle von diversen Kleinteilen für Schiffe eingeteilt. Damit ist sie aber nicht zufrieden, sie hat den Traum Taucherin zu werden, um Schiffe unter Wasser zu reparieren. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer schönen, behinderten…

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Die Vergangenheit ist ganz hinten im Schrank versteckt

Die Anni ist begeistert, als sich der schneidige SS-Offizier Werner neben sie auf die Rapidtribüne setzt. Den Karli, mit dem sie ursprünglich gekommen ist, schaut sie während des ganzen Fußballspiels nicht an, der kommt ihr plötzlich sehr blass vor. Später ist das ganze Wohnviertel in Aufregung, weil der schneidig Werner Kontakt mit der einfachen Friseurin…

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Lieber mit Mr. Spock ins Bett, als mit Charlie Sheen

Es wird wieder Zeit, ein weiteres Kapitel zum Thema Feminismus aufzuschlagen. Zwei neue feministische Graphic Novel kombinieren feministische Aufklärung mit bester Unterhaltung: „Der Ursprung der Liebe“ von Liv Strömquist und „Girlsplaining“ von Katja Klengl. Sehr gelungen! Der Ursprung der Liebe Der geneigten Privatliteratur-Blogleserin kommt der Name Liv Strömquist schon bekannt vor. Die Schwedische Autorin und…

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Die bessere Wohngegend

Die Journalistin Antonia Baum reflektiert in „Stilleben“ ihre persönliche Veränderungen als Mutter und auch was Mutterschaft in unserer Gesellschaft bedeutet. „Stilleben“ Als Journalistin führt Antonia Baum ein nettes Leben, hat eine feste Partnerschaft, einen fordernden Beruf und wohnt in einer interessanten Gegend, wo sie unterschiedliche Soziothope beobachten kann. Dann wird sie schwanger. Und die Wohnumgebung,…

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Bezaubernde Sommer

Kindheit Auf die eigenen Kindheit kann man nicht objektiv zurückblicken. Das sehe ich an meinen Erinnerungen. In einer meiner Erinnerung bin ich den ganzen Tag mit einer Horde Kindern auf Fahrrädern durch das Dorf gezogen. In meiner anderen Erinnerung verzog ich mich ständig in stille Winkel und war praktisch jede freie Minute in Bücher vertieft.…

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Zeitverzögertes Weinen

In „Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk dürfen wie die E-Mails von Márta und Johanna lesen. Müsste ich eine Wetterstimmung für dieses Buch festlegen, wäre es ein verregneter, windiger Novembertag. Klingt nicht sehr einladend für einen Roman, oder? Im Leben scheint nicht immer die Sonne. So ist es auch bei den beiden Freundinnen Márta…

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Eidechsen und Erbsen

Weichenstellung: Lebensentwürfe zwischen Zwanzig und Dreißig Zwischen Zwanzig und Dreißig kann man sich ausprobieren, sich vieles ansehen, reisen, Spaß haben, aber auch lernen auf eigenen Beinen zu stehen und Entscheidungen zu treffen. Die Weichen für die künftigen Jahre werden gestellt. So geht auch auch zwei jungen Frauen: Nora und Annika. Beide sind in Beziehungen mit…

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Essen im Gesicht und unter den Achseln

Vegane Kosmetik oder wie ich zu den Kräutern fand Als kleines Mädchen rührte ich Gänseblümchensuppe und panierte Löwenzahlblätter. Meiner Oma pflückte ich sehr gerne Wiesenblumensträuße und meine Lehrerin legt viel Wert darauf, dass ich einheimischen Pflanzen mit dem Namen kannte. Ich wurde erwachsen und die Wiese wurde zur grünen Fläche. Da stieg ich einfach gedankenlos…

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Gewellte Buchseiten während der Monsunzeit (Books got soft und wavy between their covers.)

Arundhati Roy hat bis jetzt zwei Romane geschrieben „Das Ministerium des äußersten Glücks“ und „Der Gott der kleinen Dinge“, eines der beiden Bücher werde ich nicht mehr hergeben. Arundhati Roy hat Geduld. Die ließ nach ihrem ersten Roman zwanzig Jahre vergehen, bevor nun ihr zweiter Roman erschien. Natürlich ist die indische Autorin nicht von der…

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„Sex und Macht und das ganze Drumherum“*

Ja, es geht um Feminismus, nur wollte ich das nicht schreiben, denn es klingt doch so verstaubt. Am Polterabend einer lieben Freundin, der mehr ein gepflegtes Cocktailtrinken unter Akademikerinnen mit Konversation über Literatur war, klebten wir uns ein Tattoo auf: Feministin sagte es. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich als eine Solche bezeichnen…

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Zeitgenössisches jüdisches Zweifeln

Zwei Möglichkeiten wie ein jüdisches Leben im gegenwärtigen Amerika aussehen kann, zeigen Deborah Feldman in „Unorthodox“ und Jonathan Safran Foer in „Hier bin ich“. „Ich lebe also nicht mein eigenes Leben?“ „Nein.“ „Und wessen Leben lebe ich?“ „Vielleicht das, was sich dein Vater oder dein Großvater sich unter deinem Leben vorgestellt haben. Vielleicht auch du…

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Fruchtbar oder nicht fruchtbar, das ist hier die Frage

Gertraud Klemm verhandelt in „Muttergehäuse“ eine alternative Mutterschaft An Gertraud Klemm bin ich schon einmal gescheitert. Nein, nicht am Lesen, sondern am Darüber schreiben. In meinem Blogarchiv befindet sich noch eine unfertige Rezension von ihrem letzten Roman „Aberland“. Heute probiere ich es mit ihrem neuen Buch „Muttergehäuse“ und stelle wieder fest, weil schwer es mir…

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Besser als gut genug

Gut genug ist ein gutes Motto für junge Eltern und auch ein passender Titel für eine Erzählung über eine erste Elternschaft. In „Gut Genug“ von Birgit Vanderbeke hat die Mutter und Erzählerin der Geschichte ein wenig Kraft über. Sie ist also nicht ganz ausgelastet und entscheidet sich daher für ein Kind, obwohl es in den…

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So grundsätzlich einmal

„Ein Leben ohne Müll – mein Weg mit Zero Waste“ von Olga Witt Heuer ist wieder ein neuer Ratgeber zum Thema Zero Waste herausgekommen: verfasst hat es die Deutsche Olga Witt und es heißt „Ein Leben ohne Müll“ . Neben Bea Johnsons und Shia Sus Büchern ist er ein wenig anders gelagert, aber ergänzt die…

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„Das Tiefland“ von Jhumpa Lahiri

Ein indischer Roman über zwei Brüder fürs Herz Ein wenig außerhalb von Kalkutta gab es zwei Teiche und dahinter ein Tiefland. In der Nachbarschaft gab es einige einfache Hütten, aber auch den vornehmen Tolly Club. Nach dem Monsunregenfällen gab es keine Trennung mehr zwischen den Teichen und das Tiefland war geflutet. Zwei Brüder lebten in…

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