Lesen und tun

Vorbereitung zum Kräuter trocknen

Mit meiner neuen Serie „Lesen und tun“ versuche ich meine Wut in etwas Produktives zu verwandeln.
Ich trage seit Tagen eine Wut in mir herum. Was ist passiert? Ich habe seit Langem wieder einmal „Zeit im Bild“ gesehen. Just an dem Tag, an dem der Hinweis des Weltklimarates zu hören war, dass, wenn wir sofort handeln, eine maximale Erderwärmung von 1,5°C noch zu schaffen sei. Das fand ich sehr positiv. Aber dann fragte die Moderatorin den hauseigenen Experten, was das denn konkret heiße. Er meinte, die Regierungen müssten sich jetzt sehr anstrengen. Ja eh. Das sollte sie schon seit Jahren, – nein, seit Jahrzehnten – tun.
Wollen wir wirklich auf unsere Regierungen warten?

Ich warte schon länger nicht mehr. (Siehe auch meine Zero Waste- Aktivitäten)

Lesen und Tun

Ich habe habe anlässlich meines Lesefastens darüber nachgedacht, was Lesen für mich heißt. Und ein Aspekt ist, das Lesen für mich Bildung bedeutet und eine Art ist, wie ich mir die Welt aneigne.

Eine Freundin, die wenig liest, fragte mich vor Kurzem verwundert und was tust du mit all dem, was du gelesen hast, mit all dem Wissen?
Ja, was tue ich? Das Wissen bringt ja eine Verpflichtung mit sich.

Eine Möglichkeit ist die Verbreitung. Jeder in meinem Bekanntenkreis kennt das, wenn ich aushole und einen Absatz beginne mit: „Zu dem Thema habe ich vor kurzem ein tolles Buch gelesen.“ Und dann erzähle ich schon. Die Verbreitung von erfüllenden Lesestoff, von neuen Ideen, ist auch ein Aspekt, den ich mit diesem Blog abdecken will.

Der zweit Punkt muss ein, dass das Wissen die Grundlage meines Handelns ist. Es liegt also in meiner Verantwortung nach meinem besten Wissen und Gewissen zu handeln.
Lesen und Tun!
Das ist die Idee. Ich lese über ein Thema, und lasse das Gelesene in meinem Alltag ankommen. Ich will dir also in dieser Serie zeigen, auf welche Ideen ich komme. Sicher ist nicht jedes Buch dazu geeignet den Alltag zu verändern, oder die Welt zu verbessern, aber viele, die ich lese sind es.
Mein Hoffnung ist, dass du vielleicht auch eine Anregung findest. Viellicht magst du ja nicht soviel lesen, wie ich. Viellicht überspringst du diesen Schritt und handelst einfach. Und keine Sorge, du wirst dadurch nicht zum ungepflegten Ökohippy. Die kleinen Maßnahmen fallen den Mitmenschen meist gar nicht auf und lassen dich nicht verwahrlosen. Und so, wie wir täglich in vielen kleinen Handlungen diese Welt für uns unbrauchbar machen, so bedarf es auch viele kleine Handlungen, um sie zu erhalten und zu verbessern.
Los geht’s!

Übersicht der Beiträge zu „Lesen und tun“:

Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“„Wasser sparen“