Daniel Kehlmann: „F“ wie Fake?

Ich mochte weder Daniel Kehlmanns „Ich und Kaminski“, noch seinen Weltbestseller „Die Vermessung der Welt“ und trotzdem habe ich bei „F“ in der Bücherei zugegriffen (Die kleine Bücherei hat nur eine begrenzte Auswahl.) Der Roman bekam bei Erscheinen viel Aufmerksamkeit und zum Teil durchwachsene Kritiken. Der Roman hat mich – die ich sehr negativ eingestellt…

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Die Berge, sie rufen mich

Durch Zufall habe ich nun drei Bücher hintereinander gelesen, in denen eine Bergtour eine entscheidende Rolle spielt. Beim ersten Buch wusste ich, dass der Mount Everest eine Hauptrolle spielen würde. Schließlich habe ich schon Auszüge von Thomas Glavinic „Das größere Wunder“ bei einer Lesung im MQ gehört. Ich hatte eine Riesenfreude, als ich es an…

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Abbruch durch Schwangerschaft

Seit ich wieder schwanger bin, fällt mir auf, dass mein Medienkonsum wieder kritischer wurde. Im Fernsehen und im Film ertrage ich viele Dinge nicht mehr. Neben Gewalt und Not von Kindern, was ja noch logisch und nachvollziehbar ist, stören mich nun auch Verfolgungsjagden, die inhaltlich nirgends hinführen sondern nur nach dem Motto, höher, weiter, lauter,…

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Marchel und Margarita

Margarita Kinsters und meine Wege kreuzen sich von Zeit zu Zeit, dass ich sie kenne wäre zu viel gesagt. Aber sie inspiriert mich jedes Mal mit ihrem Engagement für Literatur. Und jetzt ist sie natürlich eine Motivation endlich einen Roman fertig zu bekommen und auch dann an einen guten Verlag zu bringen. Ihren Erstlingsroman „Mittelstadtrauschen“…

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Das seitenlange Sektglas oder „Besser“ nicht

Ich war wieder auf einer Lesung und sitze nun hier, um wieder ein Buch zu kritisieren, das ich nicht gelesen habe. (Ich lerne also doch nicht dazu ;-)) Der Boulehof im Museumsquartier war komplett gefüllt, als Doris Knecht sich von ihren Kollegen Sebastian Fasthuber vom Falter einleiten ließ. Ich saß auf der unbequemen Brüstung vor…

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Urlaubslektüre – Teil 3

Mein zweites Urlaubsbuch ist von Sabine M. Gruber „Beziehungsreise“. Dieser Roman erzählt eine Beziehung nur anhand der gemeinsamen Urlaube. Die Beziehung ist alles andere als perfekt, sie hinkt schon von Anfang an, was der Leser aber erst am Schluss weiß, weil die Geschichte rückwärts erzählt wird. Ich bin angenehm überrascht von dem doch traurigen Buch.…

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Zwei Fragen an die Fische

Endlich kann ich einen Teil eines alten Versprechens einlösen. Ich habe nun „Der Winter tut den Fischen gut“ von Anna Weidenholzer gelesen und – um das einmal vorweg zu schicken – gerne gelesen. Mir hat die Geschichte über eine ganz normale Frau in ihrem ganz unspektakuläres Leben gefallen. Das Thema Arbeitslosigkeit wird respektvoll beleuchtet, ohne…

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Anheizen: „Nacktbadestrand“ vs. „Shades of Grey“ – Teil 2

Warum ist „Shades of Grey“ von E.L. James ein Bestseller? Diese Frage stellte ich mir beim Lesen ständig. Der Roman ist als innerer Monolog einer unsicheren jungen Frau geschrieben, also einer Figur, mit der sich jede Frau einfach identifizieren können sollte. Denn wer ist schon perfekt, wen quälen nicht manchmal Unsicherheiten? Und welche dieser realen…

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Anheizen: „Nacktbadestrand“ vs. „Shades of Grey“ – Teil 1

Die fast achtzigjährige Pensionistin Elfriede Vavrik hat ein Buch über ihr Sexleben geschrieben. Die betagte Dame hat beschlossen ihr seit vierzig Jahren brachliegendes Sexleben mithilfe von Inseraten wieder zu beleben. Und es läuft. Sogar gut. Mit verschiedenen Männern, am liebsten unter fünfzig. Sie schreibt darüber ganz ungeniert und unkompliziert über ihre Erfahrungen, und auch über…

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