Warum ich nie wieder lesefasten werde – Teil 5: Unerwünschte Nebenwirkungen

Fasten bricht Gewohnheiten auf. Über Gewohnheiten muss ich mir keine Gedanken machen, die passieren so nebenbei und kosten wenig Energie. Gewohnheiten halten ein System stabil. Nimmt man eine Gewohnheit weg, kommt das System ins Schwanken. Es schwankte ordentlich, nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Größere Konflikte zeigten sich, die sich durch das…

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Warum ich nie wieder lesefasten werde – Teil 4: Platz machen

Eine Idee war ja, durch den Leseverzicht Platz für Anderes, für Neues zu machen. Das ist geschehen, das Häkeln und die Fußmassagen sind in mein Leben getreten. Mein Fernsehkonsum ist leicht gestiegen, mein Facebookkonsum auch. Aber ich habe es auch wieder ins Kino geschafft. Auch gezeichnet habe ich ein paar Mal. Und nachdem das Gehirn…

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Warum ich nie wieder lesefasten werde – Teil 3: Versuchungen

Dann gab es natürlich Versuchungen. Ich musste ein Paket aufgeben und die nächstgelegene Abgabestelle war in eine Buchhandlung. Ein Freund meines Sohnes wünschte sich ein bestimmtes Buch zum Geburtstag. Ich ging Bummeln und stand plötzlich in einer Buchhandlung. Ich hatte vergessen das Lesekreisbuch zu lesen. In der ersten Woche war ich alleine zuhause mit noch…

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Warum ich nie wieder lesefasten werde – Teil 2: Körperlicher Entzug

Was mich wirklich überrascht hat, ist, war die körperliche Auswirkung des Lesefastens. Ich wusste nicht, dass die 1-2 Stunden lesen mich körperlich so entspannen, dass meine Schultern sinken und der Körper einfach nur sein darf. Was habe ich also in der Fastenzeit für meinen Körper getan? Yoga funktionierte gut, doch das schaffte ich nicht jeden…

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Warum ich nie wieder lesefasten werde – Teil 1: Abstand von mir

…verrate ich diese Woche in einem Osterspecial. Bis Karsamstag findest du jeden Tag einen Kurzbeitrag über meine Lektionen aus dem Bücherfastenprojekt. Teil 1: Abstand von mir Lesen ist Kopfarbeit sollte man meinen, aber bei mir wirkt es total entspannend. Scheinbar braucht mein Gehirn immer Arbeit. Es kann nur schwer Pause machen. Also sucht es sich,…

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Dunkelhäutig und in Gefahr

Über Colson Whiteheads Roman „Underground Railroad“ hat schon gefühlt jede Zeitung und jeder Blog geschrieben, trotzdem mag ich ihn hier auch nochmal vorstellen. Denn diese Geschichte ist wichtig. Für meine Kinder ist es nichts Besonderes mit Kinder zu spielen, die eine andere Hautfarbe haben oder anders aussehen. Erst als uns am Wochenende ein Buch aus…

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Macherin

Zum Weltfrauentag gibt es wieder ein Zero-Waste Buch: „Ohne Wenn und Abfall“ von Milena Glimbovski Alle im deutschen Raum erhältlichen Zero-Waste Ratgeber haben Frauen als Autoren, nur ein Buch hat ein Mann/Frau Paar als Autoren. Kann das Zufall sein? Ich denke nicht. Der Haushalt ist nach wie vor die Domäne der Frauen und damit fällt…

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Seltsam unrund

Lektion vom Bücherfasten: Lesen hilft gegen zu viele Gedanken Diese Woche hat mich eine liebe Freundin in der U-Bahnstation Schottentor mit einem Buch erwischt. Wie konnte das während meines Lesefastens passieren? Relativ bald, nachdem ich mein Fasten gestartet habe, wurde mit klar, dass ein Treffen meines Lesekreises in die Fastenzeit fallen würde und ich verabsäumt…

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Die zweite Erde

Bauen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt? Im Roman „Die Terranauten“ betrachtet T.C. Boyle sehr unterhaltsam ein vom Menschen konstruiertes, geschlossenes Ökosystem. Im süßen Animationsfilm „WALL.E – Der Letzte räumt die Erde auf“ ist die Hauptfigur ein kleiner, etwas verrosteter Roboter, dessen Aufgabe es ist, Müll zu sammeln und zusammenzupressen. Fleißig fährt er…

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Selbstversuch Bücherfasten

Erstmals in meinem Leseleben probiere ich so etwas total Abwegiges aus. Die einen Essen kein Fleisch, die anderen trinken keinen Alkohol, die dritten essen nichts Süßes in der Fastenzeit. Ich werde heuer auf das Genussmittel verzichten, was ich am liebsten habe: Bücher. Schon wenn ich darüber schreibe, wird mir mulmig zumute. Was werde ich denn…

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Auswanderung in Schwarz-Weiss

Jetzt ist wieder ein guter Zeitpunkt, sich zu erinnern, wie das damals war, als Burgenländer zu Wirtschaftsflüchtlingen wurden. Im Themenschwerpunkt burgenländische Literatur stelle ich heute den Roman „Chikago“ von Theodora Bauer vor. Wie schon in „Teta Jelka überfährt ein Hendl Huhn“ von Michaela Frühstück geht es um burgenländische Auswanderer nach Amerika. Im Unterschied zu dieser…

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Futter für den guten Wolf

Die Geschichte von den zwei Wölfen Ein alter Indianer sitzt mit seiner Enkelin am Lagerfeuer und erzählt ihr folgende Geschichte: „In jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst. Der andere Wolf ist gut. Er kämpft…

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Zwischenraum

oder „Alles, was du brauchst, hast du schon.“ Wenn ich nur ein Buch auswählen dürfte, das mich heuer glücklich gemacht hat, dann ist das „Innehalten – Zen üben – Atem holen – Kraft schöpfen“ von Fleur Sakura Wöss. Hast du schon einmal mit ca. 15 Menschen am Tisch gesessen und schweigend gegessen? Nicht in ein…

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#maximaCOMEPASS: Ich seh‘, ich seh‘, was du nicht siehst

Beurteile ein Buch nach seiner Farbe Vor meinen Augen habe ich schwarze Buchstaben auf weißem Grund, ich bin ganz ruhig. In meinem Inneren lebe ich in einer farbenfrohen Geschichte, die nicht meine eigene ist. Da gehe ich, da stehe ich, da leide ich, da lache ich. Sie zeigt mir, was die Welt alles sein kann;…

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Essen im Gesicht und unter den Achseln

Vegane Kosmetik oder wie ich zu den Kräutern fand Als kleines Mädchen rührte ich Gänseblümchensuppe und panierte Löwenzahlblätter. Meiner Oma pflückte ich sehr gerne Wiesenblumensträuße und meine Lehrerin legt viel Wert darauf, dass ich einheimischen Pflanzen mit dem Namen kannte. Ich wurde erwachsen und die Wiese wurde zur grünen Fläche. Da stieg ich einfach gedankenlos…

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