Making Of „Ich seh‘, ich seh‘, was du nicht siehst“

#maximaCOMEPASS: farbenfrohe Literatur aus ÖsterreichMaking Of

Die Spielregen habe ich mir so gesteckt: es geht um Farbe, genauer um die Farben des Regenbogens (ohne Weiss und Schwarz), es geht um Titel und damit es nicht zu einfach wird, geht es um österreichische Literatur.

Ich ging in die Bücherei der Stadt Wien zum Regal für österreichische Literatur und scannte die Titel. Nach fehlende Farben fahndete ich noch über die Computersuche. Der Regenbogen war nicht vollständig. An Rosa/ Lila/ Violett verzweifelte ich ein wenig: Kitsch, Kitsch, Kitsch. In Türkis war kein Titel aufzutreiben und zwei Bücher mit Orangen habe ich zwar gefunden, aber im weiteren Verlauf von der Liste gestrichen. Das waren „Die Netzwerk-Orange“ von Thomas Raab und „Der Friedhof der bitteren Orangen“ von Josef Winkler. Diese Romane kann ich leider nicht empfehlen, bei beiden habe ich die Lektüre abgebrochen, beim ersten wegen der Sprache, beim zweiten wegen dem Inhalt.

Zum Thema Rosa hat mir eine Freundin noch den Tipp gegeben: „Die Rabenrosa“ von Helga Bansch, was ein Bilderbuch ist, aber sicher weniger Schmalz hat, als alle anderen Bücher in den Rosa/Lila Genres. Und später bin ich auch noch auf „Roter Flieder“ von Reinhard Kaiser-Mühlecker gestoßen, das Buch ist nun auf meine Wunschliste gerutscht. Auch „Die Frau mit dem hellblauen Kleid“ von Beate Maxian ist mir zu spät untergekommen, wurde aber meinerseits des Kitsches verdächtigt.

Weiss und Schwarz hätten mich auch noch gereizt. Bei Weiss hätte ich Daniel Wissers „Ein weißer Elefant“ ausgewählt, aber nicht gelesen. Bei Schwarz bin ich auf Michael Stavarics „In an schwoazzn Kittl gwicklt“, einem Band mit Mundartgedichten, gestoßen. Die habe ich mit Vergnügen angelesen.

Bei den ausgewählten Büchern durfte ich keine Klappentexte lesen und nicht vorab ins Buch schauen. Also setzte ich mich zuerst zuhause hin und überlegt, was ich ausgehend von dem Titel und dem Cover vom Buch erwarten kann. Manchmal ging ein wenig die Fantasie mit mir durch, manche Bücher gaben sehr konkrete Hinweise, was zu erwarten ist. Dann schlug ich in dem Buch „Wie Farben wirken“, das schon seit einem Jahrzehnt in meinem Bücherregal steht, nach, wofür denn die einzelnen Farben stehen. Erst dann tauchte ich in die einzelnen Bücher und ließ die Farben auf mich wirken.

Bibliografie

Eva Heller
„Wie Farben wirken“
Farbpsychologie – Farbsymbolik – Kreative Farbgestaltung
Verlag: rororo
Taschenbuch 14,99 €
Erscheinungstermin: 01.12.2004
296 Seiten
ISBN: 978-3-499-61960-1

Olga Flor
„Ich in Gelb“
Roman
216 Seiten, 42 Abbildungen, gebunden,
€ 22,- / sFr 30,80, WG 1112, [978-3-99027-067-7]
auch als e-book erhältlich
Erstverkaufstag: 3.3.2015

David Pfeifer
„Die Rote Wand“
Roman
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-453-26961-3
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A]
Verlag: Heyne
Erschienen: 10.08.2015

Katharina Kutil
„Rosa Blau beisst sich durch“
Roman
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN: 978-3-900000-15-8
19 x 12 cm, 146 S.
€ 15,00

Clemens J. Setz
„Indigo“
Roman
Suhrkamp Verlag
D: 10,99 €
A: 11,40 €
Erschienen: 11.11.2013
suhrkamp taschenbuch 4477, Taschenbuch, 475 Seiten
ISBN: 978-3-518-46477-9
Auch als e-book erhältlich

Heinrich Steinfest
„Das grüne Rollo“
Roman
Piper Verlag
€ 10,00 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 01.09.2016
Taschenbuch 288 Seiten, Broschur
ISBN: 978-3-492-30933-2

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