Macherin

Zum Weltfrauentag gibt es wieder ein Zero-Waste Buch: „Ohne Wenn und Abfall“ von Milena Glimbovski Alle im deutschen Raum erhältlichen Zero-Waste Ratgeber haben Frauen als Autoren, nur ein Buch hat ein Mann/Frau Paar als Autoren. Kann das Zufall sein? Ich denke nicht. Der Haushalt ist nach wie vor die Domäne der Frauen und damit fällt…

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Die zweite Erde

Bauen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt? Im Roman „Die Terranauten“ betrachtet T.C. Boyle sehr unterhaltsam ein vom Menschen konstruiertes, geschlossenes Ökosystem. Im süßen Animationsfilm „WALL.E – Der Letzte räumt die Erde auf“ ist die Hauptfigur ein kleiner, etwas verrosteter Roboter, dessen Aufgabe es ist, Müll zu sammeln und zusammenzupressen. Fleißig fährt er…

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Eidechsen und Erbsen

Weichenstellung: Lebensentwürfe zwischen Zwanzig und Dreißig Zwischen Zwanzig und Dreißig kann man sich ausprobieren, sich vieles ansehen, reisen, Spaß haben, aber auch lernen auf eigenen Beinen zu stehen und Entscheidungen zu treffen. Die Weichen für die künftigen Jahre werden gestellt. So geht auch auch zwei jungen Frauen: Nora und Annika. Beide sind in Beziehungen mit…

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Das Fangirl im Literaturhaus

Das Literaturhaus Wien bescherte mir im Dezember einen wunderbaren Abend, es war der Samstag der Erich Fried Tage mit dem Schwerpunkt auf Graphic Novels. Fünf tolle Autoren waren hintereinander am Programm. (Das Programm hätte für ein Graphic-Novel Festival über ein halbes Jahr gereicht). Die ersten beiden Künstler Scott McCloud und Bastien Vivès verpasste ich leider,…

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Auswanderung in Schwarz-Weiss

Jetzt ist wieder ein guter Zeitpunkt, sich zu erinnern, wie das damals war, als Burgenländer zu Wirtschaftsflüchtlingen wurden. Im Themenschwerpunkt burgenländische Literatur stelle ich heute den Roman „Chikago“ von Theodora Bauer vor. Wie schon in „Teta Jelka überfährt ein Hendl Huhn“ von Michaela Frühstück geht es um burgenländische Auswanderer nach Amerika. Im Unterschied zu dieser…

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Zwischenraum

oder „Alles, was du brauchst, hast du schon.“ Wenn ich nur ein Buch auswählen dürfte, das mich heuer glücklich gemacht hat, dann ist das „Innehalten – Zen üben – Atem holen – Kraft schöpfen“ von Fleur Sakura Wöss. Hast du schon einmal mit ca. 15 Menschen am Tisch gesessen und schweigend gegessen? Nicht in ein…

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#maximaCOMEPASS: Ich seh‘, ich seh‘, was du nicht siehst

Beurteile ein Buch nach seiner Farbe Vor meinen Augen habe ich schwarze Buchstaben auf weißem Grund, ich bin ganz ruhig. In meinem Inneren lebe ich in einer farbenfrohen Geschichte, die nicht meine eigene ist. Da gehe ich, da stehe ich, da leide ich, da lache ich. Sie zeigt mir, was die Welt alles sein kann;…

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Essen im Gesicht und unter den Achseln

Vegane Kosmetik oder wie ich zu den Kräutern fand Als kleines Mädchen rührte ich Gänseblümchensuppe und panierte Löwenzahlblätter. Meiner Oma pflückte ich sehr gerne Wiesenblumensträuße und meine Lehrerin legt viel Wert darauf, dass ich einheimischen Pflanzen mit dem Namen kannte. Ich wurde erwachsen und die Wiese wurde zur grünen Fläche. Da stieg ich einfach gedankenlos…

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Gewellte Buchseiten während der Monsunzeit (Books got soft und wavy between their covers.)

Arundhati Roy hat bis jetzt zwei Romane geschrieben „Das Ministerium des äußersten Glücks“ und „Der Gott der kleinen Dinge“, eines der beiden Bücher werde ich nicht mehr hergeben. Arundhati Roy hat Geduld. Die ließ nach ihrem ersten Roman zwanzig Jahre vergehen, bevor nun ihr zweiter Roman erschien. Natürlich ist die indische Autorin nicht von der…

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Der Sinn der Lesekrise

Wenn das Lesen gerade nicht recht funkt Wenn man ein gutes Buch ausgelesen hat und versucht ein neues anzufangen, dann kann es vorkommen, dass einem die Lesekrise überfällt. Das neue Buch wirkt schal und abgeschmackt und das nächste, das man zur Hand nimmt auch, und das nächste auch. Und man mag schon gar keines mehr…

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„Und was hat das mit mir zu tun?“

Eine Aufarbeitung einer Familiengeschichte, in der das Massaker von Rechnitz eine große Rolle spielt Ich kann mich nicht erinneren, ob ich von Rechnitz im Geschichtsunterricht gehört habe. Ich weiß aber, dass mir zu dieser unfassbaren Geschichte niemand ausreichend Antworten geben konnte. Wie konnte es zu einem Massaker an Juden in Rechnitz kommen? Und warum geschah…

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Flüchten

Zwei Bücher zum Thema Flucht Ein Aspekt des Lesens ist es, kurzzeitig aus dem eignen Leben entkommen zu können, sich nicht mit der eigenen Realität, dem Alltag beschäftigen zu müssen. Manchmal braucht man nur Unterhaltung, das gebe ich zu. Aber dann gibt es auch andere Bücher, Bücher die den Versuch einer Erklärung unternehmen. Sie ziehen…

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1, 2, 3, plastikfrei

Jausenboxen aus Edelstahl, ein Salatbesteck aus Holz, Glastrinkhalme, ein gläserner Messbecher, Aufbewahrungsgläser mit Bügelverschluss, Seife statt Duschbad, Stoffbinden und -slipeinlagen,… Was diese Dinge gemeinsam haben ist, dass sie in meine Wohnung kamen, weil ich versucht habe Plastik aus meinem Leben verschwinden zu lassen. Ich begann damit in der Küche im Zuge meine Zero Waste- Umstellung.…

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„Sex und Macht und das ganze Drumherum“*

Ja, es geht um Feminismus, nur wollte ich das nicht schreiben, denn es klingt doch so verstaubt. Am Polterabend einer lieben Freundin, der mehr ein gepflegtes Cocktailtrinken unter Akademikerinnen mit Konversation über Literatur war, klebten wir uns ein Tattoo auf: Feministin sagte es. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich als eine Solche bezeichnen…

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Zeitgenössisches jüdisches Zweifeln

Zwei Möglichkeiten wie ein jüdisches Leben im gegenwärtigen Amerika aussehen kann, zeigen Deborah Feldman in „Unorthodox“ und Jonathan Safran Foer in „Hier bin ich“. „Ich lebe also nicht mein eigenes Leben?“ „Nein.“ „Und wessen Leben lebe ich?“ „Vielleicht das, was sich dein Vater oder dein Großvater sich unter deinem Leben vorgestellt haben. Vielleicht auch du…

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Fruchtbar oder nicht fruchtbar, das ist hier die Frage

Gertraud Klemm verhandelt in „Muttergehäuse“ eine alternative Mutterschaft An Gertraud Klemm bin ich schon einmal gescheitert. Nein, nicht am Lesen, sondern am Darüber schreiben. In meinem Blogarchiv befindet sich noch eine unfertige Rezension von ihrem letzten Roman „Aberland“. Heute probiere ich es mit ihrem neuen Buch „Muttergehäuse“ und stelle wieder fest, weil schwer es mir…

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Der Alltag mit Kindern, Büchern und Sorgen

Karl Ove Knausgård will nach seinem letzten Band „Kämpfen“ nicht mehr Schreiben und erklärt auf 1269 Seiten warum Ich hatte mir vorgenommen, nichts mehr über Knausgård zu schreiben, weil ohnehin in jeder Zeitung davon zu lesen war. Dann dachte ich, ich schreibe nur eine kurze Empfehlung, aber kurz und Knausgård passen nicht zusammen, scheint es…

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Hans heißt im Burgenland nicht Alice, sondern Halbwegs

Teil 5: Burgenländische Literatur Klaus Hoffer erzählt von dem seltsamen, pannonischen Volk der Bieresch Kennst du das auch? Du bist total begeistert von einem Buch und dann liest du es nach fast zehn Jahren noch einmal und es ist seltsam und ermüdend. Mir erging es „Bei den Bieresch“ von Klaus Hoffer so. Es war das…

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Aufbruch in den Minimalismus

Heute geht es im Zero Waste – Schwerpunkt um Minimalismus Wieviele Dinge brauche ich in meinem Leben? Nur die wichtigen. Und die, die mich glücklich machen. Nicht mehr. Minimalistischer Appetizer Ein guter Appetizer für ein reduzierteres Leben ist das Buch „Einfach leben – der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ von Lina Jachmann. Ansprechend gestaltet, wie…

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Besser als gut genug

Gut genug ist ein gutes Motto für junge Eltern und auch ein passender Titel für eine Erzählung über eine erste Elternschaft. In „Gut Genug“ von Birgit Vanderbeke hat die Mutter und Erzählerin der Geschichte ein wenig Kraft über. Sie ist also nicht ganz ausgelastet und entscheidet sich daher für ein Kind, obwohl es in den…

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